Edda Jachens
Geboren 1960 in Bremen. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.
Born 1960 in Bremen. Lives and works in Stuttgart.
BIOGRAPHIE
| 1980-81 |
Studium der Medizin in Hamburg |
| 1982-87 |
Studium der Freien Kunst an der Muthesius-Hochschule für Gestaltung, Kiel |
| 1988-89 |
Studium an der Central School of Art and Design, London |
| 1991-97 |
Werkgruppe der “Arbeiten mit Graphit”, Bildkörper und Skulpturen |
| 1998 |
Erste Arbeiten mit Paraffin Seit 1990 Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz und den USA |
Kreise I, Acryl und Paraffin auf Tafel, 50 x 32 x 1,5 cm, 2007
STIPENDIEN
| 1988/99 |
Stipendium des DAAD für London |
| 2002 |
Otto-Flath-Stipendium, Bad Segeberg |
| 2003 |
Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen,
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf |
| 2005 |
Stipendium der Stadt Bremerhaven, Aufenthalt im
Paul Ernst Wilke-Atelier |
| 2007 |
Stipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur,
Künstlerhaus Edenkoben |
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Einzelausstellungen (Auswahl)
| 1995 |
Konkretionen, Kunstverein Friedberg (Hessen) (K) |
| 1996 |
Galerie Jesse, Bielefeld |
| 1997 |
kunstraum ursula mock, Bremen |
| 1999 |
Galerie Beck & Eggeling, Leipzig (K) |
| 2000 |
Galerie Jesse, Bielefeld
Miller Block Gallery, Boston (USA) |
| 2001 |
Bridgewater/Lustberg & Blumenfeld Gallery, New York
Art Studio 1, Deinste |
| 2002 |
Galerie 149, Bremerhaven
Konstellationen und Intervalle, Galerie Renate Kammer, Hamburg |
| 2003 |
Galerie Dietgard Wosimsky, Gießen
märz galerien, Mannheim
Transparenzen, Kunstverein Neue Chemnitzer Kunsthütte, Chemnitz (K)
Kunstverein Das Damianstor Bruchsal |
| 2004 |
Von der Transzendierung der Flächen, Forum Konkrete Kunst Erfurt
Galerie Emilia Suciu, Ettlingen
Transcending Areas, Miller Block Gallery, Boston (USA)
Vom Schein des Konkreten, Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des
Landes Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) (K)
märz galerien, Ladenburg
Vom Schein des Konkreten, Mies van der Rohe Haus, Berlin |
| 2005 |
BEYOND ICONS, Jawlensky-Jachens-Ikonen, Beck & Eggeling International Fine Art, Düsseldorf |
| 2006 |
Vom Schein des Konkreten, Kunst-Museum Ahlen
BEYOND ICONS, Ikonen-Jawlensky-Jachens, Ikonen-Museum, Recklinghausen (K)
märz galerien, Ladenburg |
| 2007 |
Kreuzungen und Meditationen, Stamm.Galerie, Kaufungen
Crossings and Meditations, Miller Block Gallery, Boston (USA)
Galerie Baumann, Leipzig
Farbige Tafeln, Galerie artopoi, Freiburg |
| 2008 |
Kreuz und Punkt, märz galerie mannheim |
| 2009 |
Himmelslust, Neue Arbeiten mit Paraffin, Kunstraum Westend, Frankfurt/Main |

Kreise II, Acryl und Paraffin auf Tafel, 50 x 32 x 1,5 cm, 2007

Kreuzungen Rot, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

Kreuzungen Rot, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

Kreuzungen Blau, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

Kreuzungen Blau, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

Meditation, Acryl und Paraffin auf Tafel, 57,5 x 46 x 1,5 cm, 2006

Kreise Weiß, Acryl und Paraffin auf Leinwand auf Holz, 70 x 70 cm, 2009

Kreuzungen - Acryl, Paraffin, 60 x 60 x 1,5 cm - 2006
In einem Zeitraum von mehr als 7 Jahren beschäftigte sich Edda Jachens mit dem Faszinosum „Graphit“. Es entstanden Werkgruppen von Bildkörpern und Skulpturen. Erst 1998 tauchten die ersten Bildobjekte auf, die in flüssiges Paraffin eingegossen waren. Ihr Formvokbular war und ist streng konkret. Die nur einige Millimeter dicken Paraffin-Schichten lassen die geometrischen Formen darunter oszillieren.
Unter dem Titel „Beyond Icons“ findet noch bis Anfang Oktober im Ikonen-Museum Recklinghausen eine Ausstellung statt, bei der die Arbeiten Edda Jachens im Kontext stehen mit ausgesuchten russischen Ikonen und den „Ikonen“ eines Jawlensky. Ingo Bartsch schreibt hierzu als Schlußgedanken in seinem Text „ DieTranszendierung der Realität“ :
„Äußere Merkmale wie die kleinen Formate, Bildtitel wie „Heilige“, „Meditation I + II“ oder früher „Ikonen“ verweisen ab und an auf die Herkunft der Ideen in der Bildorganisation.
Es ist nicht wichtig akribisch derlei Ableitungen nachzuspüren. Wichtig ist nur die spirituelle Ebene, der Gleichklang im Meditativen, das Sichtbare transzendierend über unsere alltägliche kognitive Erfassbarkeit hinauszuheben, wie Jawlensky es uns eindringlich künstlerisch vorgelebt hatte. Edda Jachens gelingt dies gleichermaßen, seit geraumer Zeit“

Konstellation hellgelb lindgrün, Acryl, Paraffin 30 x 30 x 1,5 cm - 2001

Oratorium - Acryl, Paraffin, 60 x 60 x 1,5 cm - 2004
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