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Victoria Coeln


Victoria Coeln wurde 1962 in Wien geboren, sie lebt und arbeitet in Wien.
 
Die Wiener Künstlerin thematisiert seit Anfang der 90er Jahre das Verhältnis von Farbe, Licht und Raum. Sie definiert in ihrer Arbeit Farbe als sichtbar gewordenes Licht und baut mit Farben als Lichtwellen Chromtope in den privaten und urbanen Raum. Hier bilden Farbe, Raum und Zeit ein untrennbares Ganzes. “Licht ist absolut, klar und unendlich. Es ist der beste Werkstoff, um der heutigen Komplexität Klares entgegenzustellen. Dieses Material 'Farben als Lichtwellen' vereint in sich die Parameter Raum und Zeit.
(Victoria Coeln)
 
 
Victoria Coeln was born in 1962 in Vienna, Austria, she lives and works in Vienna.
 
The Viennese artist has been exploring the relationship between color, light and space since the early ‘90s. In her work she defines color as light that has become visible and builds chromotops in private and public space using color as light waves. Color, space and time form an indivisible whole in color space. “Light is clear, absolute and infinite. It is the best material for opposing the complexity of the present with clarity. This material 'color as light waves' unifies the parameters space and time in itself." (Victoria Coeln)
 
 
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 Chromographie 01 08, 2008
 
 
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 Chromographie 02, 2008 
 
 
 Ausbildung / Education
 
Matura (Physik: Dualismus des Lichts)
Studium in Wien, an der Akademie der Bildenden Künste, in der Meisterklasse für Bühnenbild - Diplom bei Prof. E.Wonder
Parallel Studium der Mathematik in Wien
 
 
 
Werke im öffentlichen Raum / Works in public space
 
LIchtraum Wiener Konzerthaus - seit 26. September 2007
 
Lichtinseln - Permanente Chromotopes - seit 20. Mai 2006 Karlsplatz Wien.
"Licht, dieser allerfeinste und zugleich präziseste Werkstoff, ist weder greifbar noch sichtbar. Und doch ist unser gesamter Lebensraum damit gefüllt. Darin absorbieren und reflektieren wir kontinuierlich Lichtwellen und damit Energie und Lebenslust. Ohne uns dessen bewusst zu sein, leben wir in einem überdimensionalen, immateriellen Lichtraum."
Victoria Coeln verdichtet, konkretisiert Licht in den von ihr entwickelten "Chromotopen" (Lichträumen). In ihre Arbeit bezieht sie wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso ein wie emotionale Grundzustände und zwischenmenschliche Begegnungen. Basis für die aktuellen Visuals bilden Videoclips dieser Begegnungen im, ja mit dem Licht, fotografiert und gefilmt im Wiener Lichtatelier der Künstlerin.
 
Seit 1994 kreiert Victoria Coeln Lichtinstallationen für den öffentlichen Raum, darunter "Farbraum Bogen 48" (Kubus EXPORT, Wien, 2002), "Farbraum e-basis" (Museumsquartier Wien, 2003), "LICHT(e) WEGE" (Beteiligung, Schloßpark Kassel-Wilhelmshöhe, 2005).
 
Auftragsarbeiten schuf Victoria Coeln u. a. für das Austrian Cultural Forum in New York ("Die Macht der Sprache | The Power of Language" mit VALIE EXPORT, Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, 2005 und für das Festival "OFF-Mozart" in Salzburg ("Phosphonotop | Park der Frauen" in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Werner Raditschnig, 2006). In Einzel- und Gruppenausstellungen ist die Künstlerin seit 2002 mit Chromotopen und Chromogrammen vertreten (Auswahl): Galerie Krohn, Badenweiler; Abstraction Now, Künstlerhaus, Wien 2003; Licht: Chromotop und Chromogramm, Galerie Renate Bender, München 2005; LICHT_visuelle engerien (Beteiligung), Technische Universität, Dresden 2005/06; "Lichtkunst aus Kunstlicht" (Beteiligung), Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 2005/06). Die permanente Lichtinstallation "Lichtinseln – Permanent Chromotopes" im Resselpark am Karlsplatz in Wien, entstand 2006 in Kooperation mit der Öffentlichen Beleuchtung, Wien. Die ersten Visuals kreierte Victoria Coeln für die Festivals "Mostly Operetta" und "Classical Intimaces" im Auftrag des Austrian Cultural Forum, New York 2007. Zur Eröffnung ihrer permanenten Lichtinstallation "Lichtraum Wiener Konzerthaus" inszenierte die Künstlerin einen Live-Act mit Wolfgang Mitterer, Komposition, an der Fassade des Wiener Konzerthauses.
 
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Chromotop
 
 
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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier
 

Für den nächsten Arbeitsschritt begibt sich Victoria Coeln in die absolute Dunkelheit.
Hier in der Dunkelkammer wird die monochrome Malerei der Filter mit Licht von Handschrift, Form und Material gelöst und in Farben als Lichtwellen transformiert. Immaterielle Farbe wird in bestimmten zeitlichen Sequenzen nach einem klaren Konzept schichtweise in den Bildraum übertragen – pure Farbe ins Bild geschrieben.
Im Chromogramm sind Lichtwellen als pure Farbe materialisiert, in räumlicher und zeitlicher Überlagerung gespeichert. Farbe interagiert nicht mehr neben- oder übereinander sondern ineinander. Das evoziert die unendliche räumliche und zeitliche Tiefe in den Farbräumen – in den Farbraumbildern.
Farbraumbilder sind Chromogramme. Victoria Coeln beschreibt in dieser Technik die Arbeit mit Farben als Lichtwellen bei der empirischen Schaffung von Bildwerken.
Jedes Chromogramm ist ein Unikat.
Nach dem großen Publikumserfolg bei der Open Art 2004 baut die Wiener Künstlerin auch für ihre Einzelausstellung im Juni 2005 ein aktives Lichtfenster und damit einen unsichtbaren, formfreien Raum in die Passage der Galerie. (Victoria Coeln 2004)
 
 
Lichtkonzepte für den urbanen Raum
 
Lichtinstallationen (Auswahl): Staatsoper - Wien, Landtagsschiff St.Pölten,
Schloss Grafenegg, Rathaus - Wien, Klangwolke - Linz
"LichtwellenObjekt Cafe Landtmann"
"LichtwellenObjekt Wiener Rathaus"
Farblichtzentrum”transraum”
Interdisziplinäre Kunst für den öffentlichen Raum - in situ in/um VALIE EXPORT’s Kunstwerk “Der Transparente Raum”
Farbraum Bogen 48
Phase 2 des Farblichtzentrum“transraum“ Dokumentation:
http://www.victoriacoeln.at/farbraumbogen48.htm
 
 
 
 
 
Lichtkonzepte für den Innenraum
 
Farblichtgewebe kuratiert von Romana Schuler zur Eröffnung des Leopold Museum - Museumsquartier Wien
Farbraumquadrat”Weiß” Beitrag zu Künstlerhaus SALON 2002, Wien
Farbraum e-basis, Museumsquartier Wien
Dokumentation:
http://www.victoriacoeln.at/index_e_basis.htm
Farbraumquadrat2; Beitrag zu Superposition :licht,
Künstlerhaus Klagenfurt - A
 
 
 
 
 
Der Begriff Chromogramm kommt aus dem Altgriechischen und setzt sich zusammen aus den Worten Farbe „chroma“ und Schrift „grámma“. Im Atelier der Künstlerin entsteht die Basis für diese Technik am Lichttisch. Victoria Coeln malt mehrere Sets von monochromen, transparenten Filtern in den Primärfarben des Lichts Rot, Grün und Blau. Diese Sets unterscheiden sich in Farbauftrag und Dichte. Sie bilden die Grundlage für das komplexe Mischungssystem der Künstlerin.  
 
 
Chromogramme in Einzelausstellungen
 
Farbraumbilder, Galerie c.art - Dornbirn - A
Farbraumbilder, Galerie Krohn - Badenweiler
Licht, Chromotop und Chromogramm, Galerie Renate Bender, München
 
 
 
 
 
Chromogramme in Gruppenausstellungen
 
Abstraction now, Künstlerhaus Wien - A
Multiples + Originale, Gal. Zimmermannhaus, Brugg/Aarau - CH
cMultiples + Originale, Galerie Ammann, Locarno - CH
Farbe entsteht, Galerie Renate Bender, München
Lichtkunst aus Kunstlicht Beteiligung, ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
LICHT_visuelle energien 26 internationale Positionen Universität, Dresden
 
 
 

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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier 
 
 
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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier
 
 
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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier 
 
 
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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier 
 
 
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Chromogramm - Mehrfachbelichtung auf Fotopapier
 
 
Nach dem großen Publikumserfolg bei der Open Art 2004 in der Passage der Galerie Renate Bender baute die Wiener Künstlerin auch für ihre Einzelausstellung im Juni 2005 ein aktives Lichtfenster und damit einen unsichtbaren, formfreien Raum im Ausstellungsraum der Galerie.
"Sobald irgendjemand an meinem Lichtfenster vorbeiging, wurde es unmittelbar verändert, durch polychrome Farbschatten zerstört. Zugleich entstand immer wieder neu ein flüchtiges, bewegtes Lichtbild, das jeder mit seiner persönlichen Form und Zeit selbst definiert."
(Victoria Coeln 2004)
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Zusatztext / Additional text

 

"Sobald irgendjemand an meinem Lichtfenster vorbeiging, wurde es unmittelbar verändert, durch polychrome Farbschatten zerstört. Zugleich entstand immer wieder neu ein flüchtiges, bewegtes Lichtbild, das jeder mit seiner persönlichen Form und Zeit selbst definiert."
(Victoria Coeln 2004)

 

"Licht, dieser allerfeinste und zugleich präziseste Werkstoff, ist weder greifbar noch sichtbar. Und doch ist unser gesamter Lebensraum damit gefüllt. Darin absorbieren und reflektieren wir kontinuierlich Lichtwellen und damit Energie und Lebenslust. Ohne uns dessen bewusst zu sein, leben wir in einem überdimensionalen, immateriellen Lichtraum."

Victoria Coeln verdichtet, konkretisiert Licht in den von ihr entwickelten "Chromotopen" (Lichträumen). In ihre Arbeit bezieht sie wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso ein wie emotionale Grundzustände und zwischenmenschliche Begegnungen. Basis für die aktuellen Visuals bilden Videoclips dieser Begegnungen im, ja mit dem Licht, fotografiert und gefilmt im Wiener Lichtatelier der Künstlerin.

 

Der Begriff Chromogramm kommt aus dem Altgriechischen und setzt sich zusammen aus den Worten Farbe „chroma" und Schrift „grámma". Im Atelier der Künstlerin entsteht die Basis für diese Technik am Lichttisch. Victoria Coeln malt mehrere Sets von monochromen, transparenten Filtern in den Primärfarben des Lichts Rot, Grün und Blau. Diese Sets unterscheiden sich in Farbauftrag und Dichte. Sie bilden die Grundlage für das komplexe Mischungssystem der Künstlerin.  

 

 

 
 
 
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