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Edda Jachens

Geboren 1960 in Bremen. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

Edda Jachens, deren konkrete Formensprache sich über einen langen Zeitraum bis hin zu den jüngsten Arbeiten auf Papier entwickelt hat, benutzte stets das Phänomen von transparent- milchig erscheinendem Paraffin um ihre konkrete Malerei wie hinter einem Schleier dem direktem Blick zu entziehen. Bei den jüngsten Papierarbeiten erlaubt sie sich selbst und ihrem Werk eine ungewöhnliche Freiheit, indem Papier, Farbe und Wachs zu einer Einheit auf einer Ebene verschmelzen.

 

Born 1960 in Bremen. Lives and works in Stuttgart.

Edda Jachens, whose concrete language of form has developed over time and now includes her most recent works on paper, has always used the transparent-milky appearance of paraffin to hide, as if behind a veil, her concrete painting from the viewer. In her most recent works on paper an unusual freedom arises where the heavy hand-made paper, paint and paraffine melt together on one level.

 

 

Jachens, Edda, im Atelier

Im Atelier 

 


BIOGRAPHIE

Studium der Medizin in Hamburg
Studium der Freien Kunst an der Muthesius-Hochschule für Gestaltung, Kiel
1988-89 Studium an der Central School of Art and Design, London
Werkgruppe der “Arbeiten mit Graphit”, Bildkörper und Skulpturen
Erste Arbeiten mit Paraffin 
 Seit 1990 Ausstellungen in Deutschland, der Schweiz und den USA

 

 

 

 Jachens, Edda, Kreise weiß 040110- 2010, 68 x 47 cm.jpg

 Kreise weiß, 040110, Acryl und Paraffin auf Büttenpapier (blau), 68 x 47 cm, 2010

 

 

STIPENDIEN

Stipendium des DAAD für London
Otto-Flath-Stipendium, Bad Segeberg
2003 Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen,
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
Stipendium der Stadt Bremerhaven, Aufenthalt im
Paul Ernst Wilke-Atelier
Stipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur,
Künstlerhaus Edenkoben
   

 

Einzelausstellungen (Auswahl)

Konkretionen, Kunstverein Friedberg (Hessen) (K)
Galerie Jesse, Bielefeld
kunstraum ursula mock, Bremen
Galerie Beck & Eggeling, Leipzig (K)
Galerie Jesse, Bielefeld
Miller Block Gallery, Boston (USA)
Bridgewater/Lustberg & Blumenfeld Gallery, New York
Art Studio 1, Deinste
Galerie 149, Bremerhaven
Konstellationen und Intervalle, Galerie Renate Kammer, Hamburg
Galerie Dietgard Wosimsky, Gießen
märz galerien, Mannheim
Transparenzen, Kunstverein Neue Chemnitzer Kunsthütte, Chemnitz (K)
Kunstverein Das Damianstor Bruchsal
Von der Transzendierung der Flächen, Forum Konkrete Kunst Erfurt
Galerie Emilia Suciu, Ettlingen
Transcending Areas, Miller Block Gallery, Boston (USA)
Vom Schein des Konkreten, Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des
Landes Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) (K)
märz galerien, Ladenburg
Vom Schein des Konkreten, Mies van der Rohe Haus, Berlin
BEYOND ICONS, Jawlensky-Jachens-Ikonen, Beck & Eggeling International Fine Art, Düsseldorf
Vom Schein des Konkreten, Kunst-Museum Ahlen
BEYOND ICONS, Ikonen-Jawlensky-Jachens, Ikonen-Museum, Recklinghausen (K)
märz galerien, Ladenburg
Kreuzungen und Meditationen, Stamm.Galerie, Kaufungen
Crossings and Meditations, Miller Block Gallery, Boston (USA)
Galerie Baumann, Leipzig
Farbige Tafeln, Galerie artopoi, Freiburg
Kreuz und Punkt, märz galerie mannheim
Himmelslust, Neue Arbeiten mit Paraffin, Kunstraum Westend, Frankfurt/Main
 2011  Transparenz, Galerie Renate Bender, München

 

 

 Jachens, Edda, Kreise 100909, 2009, 100 x 100 cm .jpg

KREISE 100909, Acryl und Paraffin auf Leinwand auf Holz, 100 x 100 cm, 2009 

 

 Jachens, Edda, Kreise 160710, 2010, 38 x 28 cm .jpg

KREISE 160710, Graphit, Farbstift, Paraffin auf Bütten, 38 x 28 cm, 2010 

 

 Jachens, Edda, Kreise 060910, 2010 68 x 47cm .jpg

KREISE 060910, Acryl, Farbstift, Paraffin auf Bütten, 68 x 47 cm, 2010 

 

 

„In der maximalen Reduktion habe ich immer meine Stärke erfahren können“, sagt Edda Jachens, die achtsam geometrische Strukturen auf Leinwände malt, ehe sie diese mit mehreren Schichten von flüssigem Paraffin übergießt. Die Verwendung von Wachs beruht auf dem originären Gedanken, den darunter liegenden Formen, Farben und Konturen die Schärfe zu entziehen, sie zu transformieren und dadurch durchlässiger zu gestalten. Das Wachs verunklart die Wahrnehmung und bewirkt damit genau das Gegenteil: der Blick wird geschärft für das, was dahinter liegt. Das entspricht exakt der Intention der Künstlerin, die sich nicht für das Vordergründige interessiert, sondern für das „Geistige in der Kunst“. Folglich wird auch dem Betrachter ein entschleunigter Blick und erhöhte Aufmerksamkeit abverlangt, um eine „Berührung der menschlichen Seele“ zu erreichen, wie Wassily Kandinsky das einst formulierte.

Die jüngeren Arbeiten der Künstlerin zeichnen sich durch ein freies Spiel der Formen und die Verwendung von Büttenpapier als Trägermaterial aus [...] Edda Jachens versteht es, das Konstruktive der Konzeption und das Konkrete des Materials in äußerst poetischer Weise zu verschränken. Durch den Kunstgriff der Paraffin-Lasur kommt sie zu Bildfindungen von hoher ästhetischer und meditativer Wirkung. Gerade damit scheint Edda Jachens der Konkreten Kunst neue Dimensionen erschlossen zu haben.

Gerda Ridler  

 

“Maximum reduction has always brought out my strengths”, says Edda Jachens, who paints geometric structures on canvases with meticulous care before she pours numerous layers of liquid paraffin onto them. The use of wax is based on an original idea: removing the harshness of the underlying forms, colours and contours, and transforming and rendering them in a more transparent manner. The wax clouds the viewer’s perception and creates the exact opposite effect: the eye is sharpened to see what is beneath the surface. That is exactly the artist’s intention – it is not the superficial but the “spiritual in art” which interests her. She requires of her viewers a slow, deliberate seeing and heightened attentiveness – the result is a “vibration of the human soul”, as Wassily Kandinsky once expressed it.

The artist’s more recent works are characterised by a greater freedom of form and the use of handmade paper as the underlying material [...] Edda Jachens is able to intertwine her constructive concepts and the concrete elements of the material in an exceptionally poetic manner. Her clever use of paraffin glazes result in a quest for images that have a highly aesthetic and meditative effect. With these works Edda Jachens has opened up a new dimension in Concrete Art.         

Gerda Ridler

   

  Ausstellungsansicht in der Galerie Renate Bender - Edda Jachens - Transparenz

Ausstellungsansicht I in der Galerie Renate Bender 2011 

 

  Ausstellungsansicht in der Galerie Renate Bender 2- Edda Jachens - Transparenz

Ausstellungsansicht II in der Galerie Renate Bender 2011 

 

  Ausstellungsansicht in der Galerie Renate Bender - Edda Jachens - Transparenz

Ausstellungsansicht III in der Galerie Renate Bender  

 

  Ausstellungsansicht in der Galerie Renate Bender - Edda Jachens - Transparenz

Ausstellungsansicht IV in der Galerie Renate Bender

 

 

kreise070807_50x32cm.jpg

Kreise I, Acryl und Paraffin auf Tafel, 50 x 32 x 1,5 cm, 2007

  

 

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Kreise II, Acryl und Paraffin auf Tafel, 50 x 32 x 1,5 cm, 2007

 

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Kreuzungen Rot, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

 

 

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Kreuzungen Rot, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

 

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Kreuzungen Blau, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

 

 

kreuzungen-tuerkisblau161207_54x46cm.jpg
Kreuzungen Blau, Acryl und Paraffin auf Tafel, 54 x 46 x 1,5 cm, 2007

 

 

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Meditation, Acryl und Paraffin auf Tafel, 57,5 x 46 x 1,5 cm, 2006

 

jachens4.jpg
Kreuzungen - Acryl, Paraffin, 60 x 60 x 1,5 cm - 2006

 

 

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Konstellation hellgelb lindgrün, Acryl, Paraffin 30 x 30 x 1,5 cm - 2001

 

 

jachens6.jpg
Oratorium - Acryl, Paraffin, 60 x 60 x 1,5 cm - 2004

 
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